Welche Absicherungen sind besonders wichtig für Berufseinsteiger?

Berufsunfähigkeits-, Unfall- oder Haftpflichtversicherung klingen für Berufsanfänger oft wie Fremdworte. Schließlich haben sich bisher immer die Eltern um die Versicherungen gekümmert. Welche Versicherungen für einen guten Berufsstart wichtig sein können zeigen wir Ihnen hier.

Krankentagegeld:
Die Krankentagegeldversicherung zählt zu den wichtigsten Versicherungsformen in der Krankenversicherung. Leider wird die Bedeutung dieser wichtigen Absicherung oft unterschätzt. Die Krankentagegeldversicherung sichert den Verdienstausfall eines Arbeitnehmers ab, wenn im Krankheitsfall die Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber endet.

Berufsunfähigkeitsversicherung:
Nach Ansicht der Verbraucherschützer ist die Absicherung einer möglichen Berufsunfähigkeit wichtig. Die Police gehört zu den existenziellen Versicherungen und sollte so früh wie möglich abgeschlossen werden. Denn je jünger der Versicherte ist, desto niedriger ist in der Regel der Beitrag – er bleibt oft bis ins hohe Alter gleich. Das bedeutet: Jung abgeschlossen, kommt man also auch später günstiger weg. Allerdings fallen die Beiträge je nach Beruf unterschiedlich hoch aus, deswegen merken Sie sich: Schreibtischberufe sind günstiger als körperlich anstrengende.

Unfallversicherung:
Grundsätzlich sind Auszubildende zwar über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert – diese zahlt aber nur, wenn der Unfall am Ausbildungsort oder auf dem Weg dorthin passiert. Ein zusätzlicher privater Schutz kann sich lohnen. Der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist dennoch wichtiger, denn er sichert den Lebensunterhalt ab.

Haftpflichtversicherung:
Wer nicht verheiratet ist, ist meist bis zum Abschluss der ersten Berufsausbildung über die private Haftpflichtversicherung der Eltern mitversichert. Wenn die Eltern keine private Haftpflichtversicherung besitzen, sollten Sie sich um Ihren eigenen Schutz kümmern. Denn sonst kann es schnell teuer werden, wenn man eine Person verletzt oder einen Gegenstand beschädigt.
Sollte der Auszubildende jedoch im Betrieb – beispielsweise einem Kunden – einen Schaden zufügen, greift nicht die private Haftpflichtversicherung, sondern die Betriebshaftpflicht des Arbeitgebers.

Hausratversicherung:
Eine eigene Hausratsversicherung brauchen Berufsstarter selten. Die meisten Azubis wohnen schließlich noch bei Ihren Eltern. Zieht der Azubi in seine erste eigene Wohnung, gilt: Diese Versicherung ist nur sinnvoll, wenn der Wert des Hausrates entsprechend hoch ist. Steht dort ein teurer Fernseher, eine Heimkino-Anlage oder eine Spielkonsole könne man den Abschluss erwägen.

 

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Autor: Thomas Rudi
Kaufmann für Versicherungen und Finanzen i.A.

Comments 2

  1. Die Info sind für den Einstieg in diese Materie ausführlich dargestellt, trotzdem schön kurz damit man sie auch gut verstehen kann.

  2. Ein ganz toller Artikel mit wichtigen Informationen. In der heutigen Zeit ist eine entsprechende Vorsorge unglaublich wichtig geworden. Diesbezüglich sollte man sich ausgiebig informieren.

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