Unfallversicherung

Wichtige Informationen zu der Unfallversicherung

Der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung sichert die finanziellen Folgen eines Unfalls nur in sehr engen Grenzen ab. Die gesetzliche Unfallversicherung leistet grundsätzlich keine Einmalzahlungen und schützt nur vor den Folgen von Arbeits- und Wegeunfällen sowie Berufskrankheiten. Bei Eintreten eines Unfalls im privaten Bereich sollten die entstehenden Kosten ebenfalls abgedeckt werden. Nachfolgende Grafik zeigt die Häufigkeit von Unfällen in den einzelnen Lebensbereichen:

Häufig gestellte Fragen

Die gesetzliche Unfallversicherung schützt Kinder im Kindergarten, Schüler in der Schule, Studenten in der Universität oder Fachhochschule sowie Auszubildende, Arbeitnehmer und Haushaltshilfen am Arbeitsort vor den finanziellen Folgen eines Unfalls.

Der Versicherungsschutz erstreckt sich auch auf den direkten Hinweg zum Arbeits– bzw. Ausbildungsort sowie den Heimweg. Allerdings können die Betroffenen von den Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung häufig nicht angemessen leben.

Die meisten Unfälle passieren außerdem in der Freizeit, für die der gesetzliche Unfallversicherungsschutz nicht greift.

Der Abschluss einer privaten Unfallversicherung ist also grundsätzlich für jeden empfehlenswert.

Ein Unfall ist ein plötzliches und unentrinnbares von außen auf den Körper wirkendes Ereignis, durch das der Versicherte unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet. Bei guten Bedingungswerken gilt auch, wenn durch eine erhöhte Kraftanstrengung an Gliedmaßen oder Wirbelsäulen ein Gelenk verrenkt wird oder Muskeln, Sehnen, Bänder oder Kapseln gezerrt oder zerrissen werden.
Jeder kann eine Unfallversicherung abschließen.

Nicht versicherbar allerdings sind lediglich dauernd Pflegebedüftige und geistig Kranke. Für Personen, die von einer Krankheit betroffen sind, welche das Unfallrisiko oder den Genesungsprozess erheblich beeinflussen (z.B. Epilepsie, Diabetes), muss bei Antragsstellung im Einzelfall geprüft werden, ob eine Versicherung, ggfs. gegen eine höhere Prämie, möglich ist. Darüber hinaus kann neben individuellen Risiken (z.B. der Ausübung gefährlicher Sportarten) auch die Zugehörigkeit zu bestimmten Berufsgruppen zu einer Ablehnung bei der Unfallversicherung führen. Zu diesen Berufsgruppen gehören zum Beispiel Akrobaten, Polizisten, Soldaten, Berufstaucher, Diplomaten sowie viele weitere Berufe.

Die private Unfallversicherung gilt weltweit und rund um die Uhr.
Eine private Unfallversicherung zahlt nach einem Unfall wahlweise einen einmaligen Betrag und / oder eine monatliche Unfallrente. Die Höhe der Leistung richtet sich nach dem Grad der Invalidität. Fallweise können zusätzliche Leistungen vereinbart werden, zum Beispiel:

• Krankenhaustagegeld
• Genesungsgeld
• Bergungskosten
• Kosmetische Operationen
• Kurkostenbeihilfe
• Todesfallleistung
• und Weitere

Nicht versichert sind grundsätzlich Unfälle, die durch Geistes– und Bewusstseinsstörungen, durch Drogen– oder Alkoholeinfluss eingetreten sind, wobei es bei Drogen- und Alkoholeinfluss je nach Bedingungswerk gewisse Grenzwerte gibt.
Der Unfall muss durch eine Auswirkung von außen verursacht worden sein. Ein Schlaganfall ist dieser Definition entsprechend kein Unfall. Nicht versichert sind ebenso Unfälle, die sich bei der Verübung oder Planung einer Straftat ereignen.


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