Firmenrechtsschutzversicherung

Aus einer kleinen Urheberrechtsverletzung oder einem unzufriedenen Kunden kann schnell ein langwieriger Rechtsstreit entstehen. Selbst bei einem relativ geringen Streitwert fallen dann hohe Gerichts- und Anwaltskosten an. Gerade für kleinere Unternehmen mit wenig Rücklagen ist die Gefahr sehr hoch, aufgrund eines Gerichtsverfahrens insolvent zu werden. Durch den rechtzeitigen Abschluss einer Firmenrechtsschutzversicherung lässt sich dies jedoch verhindern. Gute Policen gibt es schon für rund 150 Euro im Jahr. Bei den meisten Assekuranzen lässt sich der Versicherungsschutz individuell nach dem persönlichen Bedarf zusammenstellen. Aufgrund der Vielzahl an unterschiedlichen Tarifen empfiehlt sich vorab ein genauer Versicherungsvergleich.

Häufig gestellte Fragen

Die Firmenrechtsschutzversicherung kommt für juristischen Streitigkeiten auf, welche im direkten Zusammenhang mit der Firmentätigkeit stehen. Dabei gilt der Versicherungsschutz neben dem Firmeninhaber für alle im Betrieb beschäftigten Mitarbeiter. Je nach gewähltem Tarif und Leistungsumfang sichert der Firmenrechtsschutz die folgenden Risiken ab:

  • Streitigkeiten mit Sozialgerichten
  • Schutz bei Schadensersatzansprüchen von Dritten
  • Rechtliche Auseinandersetzungen mit Mitarbeitern
  • Kostenlose telefonische Beratung zu allen Rechtsfragen
  • Rechtsschutz bei Strafsachen und Ordnungswidrigkeiten
  • Versicherungsschutz bei Streitigkeiten mit Finanzbehörden
  • Disziplinar- , Standes-Rechtsschutz sowie Verwaltungsrechtsschutz
  • Verkehrsrechtsschutz
  • Gute Tarife zeichnen sich vor allem durch einen umfassenden Versicherungsschutz aus. Hierzu gehört, dass der Firmenrechtsschutz bereits dann die Kosten für den Anwalt übernimmt, wenn dieser bei Steuer- oder Sozialbehörden Widerspruch einlegt. Dies ist zum Beispiel wichtig, wenn das Unternehmen gegen eine nicht akzeptierte Steuererklärung vorgehen möchte.
    Bei der Firmenrechtsschutzversicherung gilt für verschiedene Leistungsarten eine Wartezeit von drei Monaten. Der Versicherungsschutz beginnt dann erst nach Ende dieses Zeitraums. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass die Police erst abgeschlossen wird, wenn sich ein Rechtsstreit anbahnt.
    Eine Wartezeit von drei Monaten gilt in den Bereichen:

  • Arbeits-Rechtsschutz
  • Sozialgerichts-Rechtsschutz
  • Rechtsschutz im Vertrags- und Sachenrecht
  • Internet-Rechtsschutz
  • Verwaltungs-Rechtsschutz
  • Steuer-Rechtsschutz vor Gerichten
  • Daten-Rechtsschutz
  • In einzelnen Leistungsarten steht der Versicherungsschutz auch ohne Wartezeit zur Verfügung. Hierbei handelt es sich um Bereiche, bei denen es plötzlich und ohne Vorzeichen zu einem Schadensfall kommen kann.
    Keine Wartezeiten gibt es bei den Leistungsarten:

  • Schadensersatz-Rechtsschutz
  • Strafrechtsschutz
  • Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz
  • Disziplinar- und Standesrechtsschutz
  • Auskunft über die geltenden Wartezeiten geben die jeweiligen Versicherungsbedingungen.

    Durch die Vereinbarung eines Selbstbehalts lässt sich die Prämie der Firmenrechtsschutzversicherung deutlich reduzieren. Experten empfehlen eine Selbstbeteiligung von 150 Euro pro Schadensfall. Viele Versicherer verzichten auf den Selbstbehalt, wenn der Versicherte lediglich eine Erstberatung in Anspruch nimmt. Dazu bieten einige Assekuranzen einen Nachlass, falls der Kunde sich für einen Partneranwalt des Versicherers entscheidet.

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